BACKBABELFISCH: ROYAL ICING

Was ist Royal Icing?

Royal Icing ist die Zuckerglasur, die hierzulande Lebkuchenherzenbotschaften ermöglichen. Tatsächlich ist aber die Verwendung vielseitiger als man annimmt. Sie wird zur Keksdekoration eigesetzt und außerdem für haltbare Dekoration, wie Zuckerblüten. Sie hält schwere Dekorationen wie Zement zusammen, wie etwa an Weihanchten die Lebkuchenhäuser.

Die Erfindung geht auf Königin Viktorias Hochzeitstorte ins Jahr 1840 zurück. Diese krönte nämlich so große Zuckerfiguren, dass etwas für deren Halt erfunden werden musste, ohne dass die Torte zusammenbrach. Außerdem war die Torte komplett mit Royal Icing überzogen, was sie haltbarer machte. Die gesamte Torte wog 136 Kilogramm und hatte einen Durchmesser von 2,7 Metern. Genau für diesen Zweck erfand man die Eiweiß, Zucker und Zitronensaft Masse, die ihren königlichen Namen nicht ohne Grund erhielt. Andere Quellen berichten aber schon eine Verwendung um 1789. 

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Rezeptur

Tatsächlich gibt es mehrere Varianten sie herzustellen. Die traditionelle Art mit Eiweiß oder jene mit Eiweißersatz, welches die Eigelbverwertung spart und die Salmonellengefahr bannt. Ich benutze gerne das Meringue Powder von Wilton als Eiweißersatz. Soll es mal schnell gehen, dann empfehle ich gerne den Royal Icing Mix von Fun Cakes. Einfärben sollte man nur mit Pulver oder Gelfarben. Flüssige Farben könne die Konsistenz zu stark verändern. In der Grundrezeptur schmeckt das Icing nach nichts. Beim Aromatisieren sollte man auf darauf achten, dass sich Konsistenz und Farbe verändern können. Das Mischen sollte vorzugsweise mit einer Küchenmaschine passieren, da eine Rührzeit von 7- 10 Minuten vorgegeben ist. Bei einem Handmixer verlängert sich die Mischzeit um ein paar Minuten.

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Techniken

Grundsätzlich dreht sich beim Royal Icing alles um die Konsistenz und um die Trockenzeit. Man braucht in der Regel zwei Konsistenzen. Eine festere, zum Umranden und Detaildekoration, und eine flüssigere, die einem das Ausfüllen des Kekses ermöglicht. Je nach Dekorationsart können Details meist erst dann aufgetragen werden, wenn der Keks getrocknet ist. So hat der Keks einen kleinen 3D Effekt. Diese Technik nennt man nasss auf trocken. Es gibt jedoch auf Techniken, die nass auf nass Motive ermöglichen. Die Herzen wären ein Beispiel hierfür.

Woodland Cookies Royal Icing Wald und Wiesen Kekse .jpg
Apfel Kekse Apple Cookies Royal Icing.jpg

Viel Spaß beim Ausprobieren und Dekorieren!

PS: Tolle Links mit Videos und Hilfestellungen findet Ihr hier